Bergische Post

  • Hallo Dietmar

    Besten Dank für die Antwort.

    Wenn ich deine Antwort richtig deutet, war der Brief zuerst retur gegangen, dann rückseitig vermerkt und nochmals abgeschickt.

    Erstes Versuch vielleicht über Schaffhausen, mit Röteln oben geschrieben, dann zweiten Mal über Füssen. Ich weiss nicht ob es so sinn macht. Aber ich nehme immer noch an dass der Brief zum Schluss Lugano angekommen war.

    VG

    Nils

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

  • Lieber Nils,


    adressseitig steht links oben in der Tat "Refusée". Es könnte also tatsächlich sein, dass der Brief unbearbeitet nach Düsseldorf zurückging.


    Ich verstehe die Absicht des Briefschreibers so, dass hier auf gut Glück ein Friedensrichter im Ausland angeschrieben wird, den man um einen großen Gefallen bittet, nämlich etwas zu recherchieren. Der Briefschreiber weiß, dass er den Brief nur mit einem Absatzfranko auf den Weg bringen kann, möchte aber dem ihm unbekannten Adressaten signalisieren, dass evtl. ausgelegtes Porto ersetzt wird, sobald feststeht, wie hoch dieses ist.


    War wohl nichts mit dem großen Gefallen.

    Pas d’argent, pas de Suisses (sagte man zu Landsknechtszeiten).


    Viele Grüße aus Erding!

    Viele Grüße aus Erding!


    Achter Kontich wonen er ook mensen!