• Hallo Dietmar,


    hier im Forum gibt es threads für Mühlradstempel-Besonderheiten, Mühlradsondertypen. Daraus kann sicher auch einiges im Rundbrief Eingang finden.


    Der von Volker gezeigte herrliche Brief von "563" Weiden mit später Stempeltype hat es auf jeden Fall verdient schon im nächsten Rundbrief gezeigt zu werden.


    Dazu ein klarer Abschlag der frühen Type auf Brief oder Einzelmarke, etwas Text, und schon ist ein Beitrag für den nächsten RB fertiggestellt.


    Wer nur die Mühlradnummern sammelt und die verschiedenen Typen ignoriert, dem entgeht mit das Beste. Richtig spannend wird es doch erst, wenn auch


    die verschiedenen Typen zusammentragen werden und deren Verwendungszeiten bekannt sind. Für den Heimatsammler in jedem Fall ein Muss.


    In älteren Rundbriefen hatte ja schon die verschiedenen MR-Typen von Nürnberg und München vorgestellt. Zu den Typen von Regensburg und von Augsburg


    habe ich auch schon einiges zusammengetragen, muss mich damit aber noch ein bischen beschäftigen. Für Würzburg ist Luitpold zuständig.


    Gruss Kilian

    Wer um Einzelmarken einen Bogen macht hat sich verlaufen.

  • Liebe Freunde,


    vom Papst der bayer. Plattenfehler gekauft, sich herzlich dafür bedankend, zeige ich ein typisches Damenkuvert, hier an Frau Dr. Opitz in Leipzig, Schulagasse, aus Fürth vom 18.11.1867, Ankunft am Folgetag, mit 3 Exemplaren der Nr. 15, wobei die obere rechte in der rechten oberen Ecke einen deutlichen Plattenfehler aufweist.


    Aber deswegen habe ich ihn nicht gekauft, sondern weil natürlich der Herr Opitz zum Doktor promovierte und nicht seine Frau - aber im 19. Jahrhundert (und noch darüber hinaus!) war bei Briefanschriften der Titel des Mannes auch auf die Frau anzuwenden, so dass man hier alles richtig machte, in dem man den "Stand des Empfängers" korrekt notiert hatte.


    Jetzt fehlt mir nur noch ein markenfrankierte Brief an eine "Frau Professor ...", dann wäre die Seite komplett.

  • Hallo Kilian,
    Ja, da lacht das Herz des Mühlrad-Fans! Hohe Nummern sind oft nicht so exakt gesetzt!
    Viele Grüße von maunzerle :thumbsup:

    "Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

  • Verehrte Freunde,


    "Bayreuth. II" ist laut Sem-Stempelkatalog als Entwerter keine Seltenheit, aber ich hatte ihn auf Nr. 15 noch nicht (nur als Nebenstempel auf Brief).
    Aus dieser Zeit gibt es einige Nr.-14-Halbkreisertypen, die irgendwie brachial (oder passt brutal besser?) wirken.


    Viele Grüße aus Erding!

  • Verehrte Freunde,


    Halbkreiser auf Nr. 15 habe ich eigentlich genug, aber die Vorschrift bei der Zurückziehung der Mühlradstempel 1869 lautete doch so, dass man den Ortsaufgabestempel sowohl auf die Marke als auch daneben auf den Brief zu setzen hatte. Daran hat man sich in Eggenfelden im April 1869 nicht gehalten. Zum Ausgleich gibt’s siegelseitig nur einen Briefträgerstempel "4" von München und sonst gar nichts.


    Viele Grüße aus Erding!

  • Zitat

    aber die Vorschrift bei der Zurückziehung der Mühlradstempel 1869 lautete doch so, dass man den Ortsaufgabestempel sowohl auf die Marke als auch daneben auf den Brief zu setzen hatte


    Hallo Freunde,


    ich hätte angenommen, dass man diese Vorschrift doch öfters missachtet hat. Aber so häufig scheint es solche Briefe mit nur einem Aufgabestempel doch nicht zu geben. In meiner Sammlung habe ich nur die beiden folgenden (jeweils aus dem April 1869) gefunden.


    Viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

  • Hallo liebe Freunde,


    ... zugegeben, die Marke ist ein wenig wellig durch die Falz, aber der geschlossene Mühlradstempel 185 von Haunersdorf Nd. ist klar zu erkennen. :)


    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)


    Bayernfarbenvielfaltverrückt - warum nicht?

  • Hallo liebe Freunde,


    diese beiden hier sehen ein wenig schöner aus :D


    OMr. 666 Grafing + OMr. 691 Zeitlofs


    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)


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  • Hallo Sammlerfreunde,


    der schon einige Jahre in Fürstenfeldbruck im Einsatz gewesene off.MR "144" zeigt Abnutzungserscheinungen,


    ist aber noch gut lesbar und bildet zusammen mit dem klar abgeschlagenen Halbkreiser von Fürstenfeldbruck


    ein attraktives Stempelpaar. Der Brief nach Pfaffenhofen datiert vom 20.11.1867.


    Gruss kilke

  • Hallo liebe Freunde,


    hier ein Brief vom 08.02.1869 von Erlangen nach Bayreuth - siegelseitig ist nichts. ..... nichts außergewöhnliches, aber in die Mühlradstempelsammlung nehme ich ihn trotzdem mit auf.


    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

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  • Hallo liebe Freunde,


    .... und wo einer ist, ist meistens auch noch ein 2. in der Nähe, so auch hier:


    OMR. 114 Erlangen auf Brief vom 20.11.1868 nach Bamberg .... auch nichts Besonderes, vielleicht für den Liebhaber eines Stellschraubenabdruckes, aber das hatte der vorher gezeigt auch - die Marke hier 3-seitig gerissen, Stempelsondertype Erlangen ... och , der kommt auch noch in die Sammlung.


    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv Volker

    Bilder

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  • Moin bn 8o

    .

    Es gibt ja den Prüfbegriff: Randlinienschnitt. Angesichts des mit hier ersichtlich werdenden Erhaltungszustandes Deines Belegs zuvor muss man das Spektrum wohl auf Randlinienriss erweitern :thumbsup:

    .

    Aber Spaß bei Seite, das sind Zustände, die andere vielleicht unschön finden. Sie gehören so wie Du es entschieden hast dennoch als Dokumentation derer auf jeden Fall auch in eine fortgeschrittene Sammlung, wobei man da natürlich wiederum nicht jeden mitnehmen muss.

    .

    Viele Grüße !

    vom Pälzer

  • Hallo Freunde,


    das folgende Paar der Nr. 15 mit dem Stempel München Bahnhof zeigt eine - wenn auch kleine - Besonderheit:


    Beim Druck lag bei der linken Marke auf dem Papier irgendein Fremdkörper (Faden / Fussel). Bei der Ablösung der Marken blieb dann eine farblose Stelle zurück, die recht gut sichtbar ist.


    Mit einem Plattenfehler hat das jedoch nichts zu tun. Es handelt sich lediglich um eine sog. Druckzufälligkeit.


    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Lieber Wolfgang,


    sehr schön - ob mit, oder ohne Fussel. In jedem Fall ein äußerst begehrenswertes Stück mit einem meiner Lieblingsstempel. :P:P:P

    Liebe Grüsse vom Ralph


    Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus